Die Zahl, der von Diabetes-Typ-2 Betroffenen, hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Die Tendenz ist weiter steigend. Typ-2-Diabetes, umgangssprachlich auch als “Alterszuckerkrankheit” bezeichnet, betrifft zunehmend sogar auch jüngere Menschen. Studien zufolge könnten mehr als die Hälfte der Zivilisationskrankheit mit einem gesünderen, aktiveren Lebensstil verhindert oder zumindest längere Zeit hinausgezögert werden. Insbesondere die beiden Faktoren zu wenig Bewegung und Übergewicht tragen maßgeblich zu seiner Entwicklung bei. Indem Ärzte den Patienten Diabetes Wissen vermitteln, tragen sie viel zur Prävention bei.
Diabetessymptome erkennen
Der Typ-2-Diabetiker ist in vielen Fällen übergewichtig. Doch die Krankheit macht sich längere Zeit kaum bemerkbar und bleibt dadurch lange unerkannt. Häufig wird der Diabetes bei einer Vorsorgeuntersuchung eher zufällig festgestellt oder falls bereits Spätfolgen auftreten. Zu den Folgen können schlecht heilende, infektionsanfällige Wunden, Erektionsprobleme oder Sehstörungen gehören. Weitere schwerwiegende Folgeerkrankungen sind Nierenkrankheiten, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Menschen ab 45 Jahren müssen die Warnzeichen für Diabetes kennen und sollten regelmäßig den Blutzucker überprüfen lassen. Das Risiko, an Diabetes zu erkranken erhöht sich außerdem bei Einlagerung von zu viel Bauchfett. Frauen sind bei über 80 cm und Männer bei über 94 cm Bauchumfang gefährdet. Prävention ist nie zu spät
Ausreichende Bewegung im Alltag ist das A und O für eine Senkung des Diabetesrisikos. Täglich 30 Minuten aktive Tätigkeit und Bewegung wäre dabei optimal. Bewegung wirkt außerdem regulierend auf die emotionale Stimmung und baut Stress ab. Es muss nicht zwingend Sport sein. Auch Haus- und Gartenarbeit, Spaziergänge oder Einkäufe mit dem Fahrrad helfen mit, die körperliche Aktivität zu erhöhen. Eine ausgewogene Ernährung mit wenig Zucker und Fett trägt ebenfalls zur Prävention bei. Gesunde Ernährung und genügend Bewegung optimiert meistens auch das Körpergewicht, was als weiterer präventiver Faktor beachtet werden sollte. Besonders im Erwachsenenalter ist ein konstantes Gewicht hilfreich. Im Falle von Übergewicht wird eine Reduktion angestrebt. Jeder noch so kleine Schritt hilft bei der Umstellung in Richtung eines aktiveren Lebensstils.
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